Am Tag vor unserer Abreise gaben die Mitglieder der Nomaden eine Abschiedsvorstellung für uns. Zu diesem Zwecke zogen sie fast ausnahmslos landestypische Kleidung an.

Nambdscha, die Hausfrau, zeigte uns als erste ihre Reitkünste.

Nambdscha reitet

Sie amüsierte sich köstlich über die Kommentare, die von den Zuschauern kamen.

Nambdscha freut sich über das Lob

Nach Nambdscha war Zekze an der Reihe. Sie ritt stehend im Sattel, eine typische mongolische Reitstellung.

Zekze reitet

Es konnte ja nicht ausbleiben, daß wir auch reiten mußten. Hier ist Hans Walter zu Pferde zu sehen, beobachtet von Baya.

Hans Walter reitet

Tschuka zeigte uns, wie man im Reiten einen Stock vom Boden aufhebt. Wie wir uns während unseres Aufenthaltes überzeugen konnten, brauchen die Nomaden diese Fertigkeit, um ihre halbwilden Pferde einzufangen. Man nähert sich den Pferden und wirft ihnen ein Lasso über. Oft schaffen es die Pferde, mit dem Lasso um den Hals auszureißen. Man reitet ihnen dann nach und hebt das auf dem Boden schleifende Lasso auf.

Tschuka hebt Stock beim Reiten auf

Nach den Kunststücken mit den Pferden waren Kunststücke mit dem Motorrad an der Reihe. Tschuka zeigte uns, wie man auf der unebenenen Steppe freihändig Motorrad fährt.

Tschuka macht Motorradkunststücke

Von den zehn Rennpferden, die die Familie hatte, wurde das Rennpferd, das sechs Medaillen gewonnen hatte, geschmückt.

Rennpferd wird geschmückt

Rennpferd wird geschmückt

Rennpferd wird geschmückt

Vater Dorsch und Sohn Tschuka posierten dann vor ihrem Lieblingspferd.

Vater (Dorsch) und Sohn (Tschuka) mit Rennpferd

gewonnene Medaillien

1807

Sonnenuntergang in der Steppe