Die Strecke

Am 19. Juli verlassen wir kurz vor 9:00 Uhr Ulaanbaatar, um in ca. 32 Stunden nach Peking zu fahren.

Schaffner

Zugschild

Südlich von Ulaan Baatar geht die Reise zunächst durch abwechslungsreiche Bergsteppen. Wir sehen immer wieder weidende Viehherden und Nomadenzelte.

Jurten in der Steppe

Mehrere weitläufige Kurven bieten gute Möglichkeiten, den Zug zu fotografieren. Die Strecke ist hier einspurig und nicht elektrifiziert.

Der Zug (mit 2 Dieselloks)

Die Fahrt geht über

nach Sajn Sand, wo ein kurzer Aufenthalt eingelegt wurde und die Fahrgäste sich mit Essen und Getränken versorgen sowie Souvenirs kaufen können.

Sajn Sand

Aufenthalt

Nach Sajn Sand beginnen die Ausläufer der Wüste Gobi. Bei der Fahrt durch diesen Wüstenabschnitt werden ganz feine Sandschwaden in die Zugwagen gewirbelt, die sich auf alles legen. Nach kurzer Zeit sind richtige braune Nebel in den Wagen zu sehen und im Mund hat man Sandgeschmack.

Die verkrüppelten Bäume, die man hin und wieder in der Wüste sieht, nennen die Mongolen Bonsai-Bäume.

Wüste Gobi

Die letzte Bahnstation auf mongolischer Seite ist Dzami Uud. Die Grenzabfertigung geht schnell, freundlich und problemlos.

Grenzstation Dzamin Uud

Chinesische Flagge

Nachts erreichen wir den chinesischen Grenzbahnhof Erlian. Durchsagen für die Reisenden erfolgen auch in englischer Sprache. Zwischen den Durchsagen erklingt flotte Musik.

Die Grenzformalitäten gehen recht schnell vonstatten und der Zug fährt nach ca. zwei Stunden weiter.

Als es morgens hell wird, hat sich das Landschaftsbild total geändert. Anstelle brauner Wüste sind jetzt grüne Felder zu sehen.

chinesische Landschaft chinesische Landschaft

Der Zug, der von Moskau kommt und bis Peking fährt, hat es normalerweise 'eilig'. Bis auf kurze Stations- oder etwas längere Grenzaufenthalte ist er immer in Fahrt. Aber wenn er die chinesische Mauer bei Badaling erreicht, fährt er für fast eine halbe Stunde auf ein Nebengleis, damit die Fahrgäste die Mauer fotografieren können.

Die Große Mauer bei Badaling
1821